
Für das Video „A Feeling of Anger and Rebellion“ stand ich vor der Aufgabe, einen Teil des Hintergrunds zu entfernen. Aufgrund des begrenzten Platzes beim Dreh war im Videofootage stets ein Teil des Raumes sichtbar, der im finalen Bild nicht präsent sein sollte.
Grundsätzlich war die Hintergrundentfernung mit KI zum Zeitpunkt des Experiments (Stand: März 2025) bereits gut umsetzbar, insbesondere bei statischen Videoaufnahmen. Auch in meinem Fall war die Kamera statisch. Eine wesentliche Einschränkung ergab sich jedoch durch die nicht statische Lichtquelle, wodurch sich die Lichtverhältnisse von Frame zu Frame veränderten.
Ein erster Ansatz bestand darin, das Video mithilfe einer generativen Video-KI zu erweitern, konkret mit dem Inpaint-Tool von Runway AI, das zu diesem Zeitpunkt zu den gängigen Tools für videobasierte KI-Bearbeitung zählte. Aufgrund der wechselnden Lichtverhältnisse lieferte dieser Ansatz jedoch keine konsistenten Ergebnisse, sodass sich diese Methode für das Projekt nicht eignete.
Daraufhin entschied ich mich für eine manuelle Umsetzung Frame für Frame in Photoshop. Hierfür wählte ich jeweils den zu verändernden Bildbereich aus und generierte den neuen Hintergrund mithilfe eines Prompts. Obwohl dieser Workflow grundsätzlich funktionierte, war er mit einem sehr hohen zeitlichen Aufwand verbunden.




Frame mit störendem Hintergrund.
Frame mit KI-Überarbeitung.

